Pflanzenreise Erftstadt Anne Lohmann

Du willst die Energie und Information aus Pflanzen für Dich nutzbar machen? Du willst wissen, wieviel Einfluss Du damit ausüben kannst auf Deine Befindlichkeit und auf Deine Symptome? Du vertraust Pflanzen mehr als chemisch-synthetischer Medikation und Du ahnst, dass sie mehr sind als nur Wirkstofflieferanten. Dann habe ich eine Idee für Dich.

Pflanzenwege

3 x 7 Jahre lang habe ich als Fachfortbildungsleiterin der Ceres Heilmittel GmbH Pflanzenwissen unterrichtet – ausschließlich vor Fachleuten aus den Bereichen der Ärzte, der Heilpraktiker, der Hebammen und der Apotheker. Das waren tolle Jahre für mich – reich angefüllt mit der wunderbaren Mischung aus Lernen und Lehren. Denn natürlich waren viele meiner Hörer selber Spezialisten im Fach der Phytotherapie, des Heilens mit Pflanzen. Ein reicher Strom des Austausches ist geflossen über all die Jahre, der mein Leben und vor allem mein Arbeiten zweifellos geprägt hat.

Seit ich diese Aufgabe Anfang letzten Jahres niedergelegt habe, habe ich mir erstmal eine Pflanzenunterrichtspause gegönnt und mein schon lange auf Halde liegendes zweites Herzens-Projekt – das Ess Kultur Pur Thema richtig aufgearbeitet. Jetzt gibt es inzwischen das Ess Kultur Pur Buch, neue Ess Kultur Pur Seminarformate und ganz bald auch den Online Kurs.

Und endlich, wo diese Mammutaufgabe annähernd bewältigt ist, kann ich auch dem Ruf meiner Pflanzensehnsucht wieder anfangen zu folgen. Den Faden selber wieder aufnehmen und den Funken auch wieder weitergeben und teilen – vielleicht mit Dir?

Und ich leiste mir den Luxus, es jetzt nochmal ganz anders zu machen als bisher. Jetzt möchte ich nicht mehr in großen Sälen vor vielen Menschen stehen, sondern in kleinen Gruppen draußen in der Natur sein – und immer wieder auch alleine. Ich möchte mich – wie ich es zwischendurch immer getan habe – jetzt wieder öfter selber wieder runterknien zur Pflanze. Vielleicht mit Zeichenblock – und auf jeden Fall mit Muße und Zeit. Mit dem Anfängergeist der Nicht-Wissenden. Mit Kinderaugen, die staunen können. Mit dem Herzen, das nicht alles verstehen und vor allem nicht alles erklären muss. Ich möchte nochmal neu meine Pflanzenbücher aufschlagen, auch die ganz alten, als hätte ich sie noch nie gelesen. Und neue Pflanzenbücher aufschlagen, die ich noch nie gelesen habe!

Ich möchte nicht mehr viele Pflanzen erklären und verstehen wollen, sondern immer nur eine. Das Erleben der Pflanze soll mit dem Verstehen verschmelzen. Riechen, schmecken, darin baden, damit würzen, mich an ihrer Schönheit erfreuen, mir die Geschichten über sie anhören, das Vertrauen erfassen, das unsere Vorväter und -mütter in sie hatten und begreifen, warum.

Diesen Weg, der zunächst mal mein eigener ist – und das immer schon war und vermutlich auch in alle Zukunft hinein sein wird – möchte ich Seite an Seite mit Menschen gehen, die ebenfalls suchend und lernend unterwegs sind. Ganz egal, ob sie dafür schon Fachwissen mitbringen oder nicht. Je länger ich Pflanzenheilkunde praktiziere, desto mehr weiß ich, wie wenig ich weiß und wie grenzenlos das ist, was ich noch nicht entdeckt habe. Man kann nur zusammenwerfen – und dabei immer tiefer eintauchen ins Reich der Pflanzen – anders kann es gar nicht gehen. Und da ist es nicht so wichtig, ob man das zum tausendsten Mal macht, oder zum ersten Mal  …

Unser Erbe

Immer schon haben Menschen das getan – sich niedergekniet zu den Pflanzen, sie berührt, geerntet, verarbeitet, sich darüber ausgetauscht und sie – mit dem Wissen ihrer Zeit – zum Wohl der Menschen zum Einsatz gebracht. Wenn ich unvermutet auf solche  Zeugnisse unserer alten Pflanzen-Heilkunde-Geschichte stoße, berührt mich das jedesmal auf ganz eigene Art. Wie zum Beispiel im letzten Sommer im Kräuterzimmer des Chateau Meung-sur-Loire – dem Schloss in Frankreich, in dem Jeanne d’Arc ihren siegreichen Feldzug für Frankreich begonnen hat. Was für ein Gefühl, zu ahnen, dass diese mutige Frau vielleicht in diesem Raum die Pflanzen bekommen hat, die sie oder ihre Weggefährten brauchten …

Wenn Du Lust hast, mehr in die Pflanzenwelt einzutauchen als bisher, mehr zu entdecken über Heilpflanzen und über die essbare Wildpflanzen, über ihre Verwendung in der Küche und in Deiner eigenen Apotheke – der Natur – dann mag mein Jahresprojekt für Dich das Richtige sein:

Die Pflanzenreise durch das Jahr

In diesem Jahr erfülle ich mir einen lang gehegten Wunsch und mache selber eine Pflanzenreise durch das Jahr. 12 Monate und 12 Pflanzen. Wann es welche Pflanze sein wird, das entscheide ich spontan. Doch wie es geht, das steht schon fest: Jede Pflanze werde ich vier Wochen lang einnehmen, betrachten und studieren. Jeder Pflanze werde ich ich mich also vier Wochen lang „aussetzen“ und sie Einfluss nehmen lassen auf mein Leben, auf meine Wahrnehmungen, meine Rhythmen und meine Entscheidungen. Jede Pflanze werde ich wie eine Partnerin auf der Lebensreise behandeln und schauen, was sie mir zu sagen hat und wie die „Welt“ anders zu mir spricht, wenn ich sie durch ihre Brille betrachte.

Wenn Du magst, kannst Du mitmachen. Auf meiner Facebook Unternehmensseite gebe ich am Anfang jeden Monats einen kleinen Input zu der gewählten Pflanze und zu ihren Möglichkeiten. Nicht zuviel, denn es soll Dich nicht „abfüllen“, sondern „anteasern“, so dass Du Lust bekommst, DEINE eigenen Erfahrungen zu machen. Und bevor wir zur nächsten Pflanze wechseln gibt’s ein Facebook Live, in dem wir austauschen können, was wir erlebt haben und was wir gelernt haben. Wenn Du nicht auf Facebook bist oder sein willst, gibt es vielleicht andere Möglichkeiten, wo und wie wir in Austausch kommen können – zum Beispiel die Pflanzennachmittage im Park oder die Ess Kultur Pur Seminare.

Deine Pflanzenreise ist für Dich kostenlos, aber ganz bestimmt nicht umsonst … Ich freu’ mich, wenn Du dabei bist. Du kannst meine Facebook Unternehmensseite liken, dann verpasst Du keinen Beitrag. Und wenn Du magst, schreib’ mir auch gerne eine Email, ob Du mitmachst und worauf Du dabei am meisten gespannt bist. Schön, wenn wir gemeinsam unterwegs sein können.

Mit herzlichen Grüßen,  Anne Lohmann

P.S.: Dieses Grüne Licht Nr. 7 gibt’s diesmal nicht als pdf (denn es passt gar nicht auf eine Seite …). Zum Ausgleich hat es seine Fortsetzung auf der Facebook Page, wo wir diese begonnene Reise gemeinsam fortsetzen können …